
Kürzlich hat die OneDrive-App eine E-Mail an ihre Benutzer gesendet, um sie über Änderungen an ihrer Bildspeicherrichtlinie zu informieren.
Wenn dasselbe Foto in der Galerie und in anderen erstellten Alben gespeichert würde, würde es laut der an die Kunden des Dienstes gesendeten Erklärung individuelle Speicherkontingente verbrauchen.
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Wenn sich das Bild also zusätzlich zu zwei anderen Alben innerhalb des Dienstes auf OneDrive befände, würde Ihre Datei dreimal mehr Speicherplatz beanspruchen.
Die Maßnahme würde dazu dienen, die kostenlosen Kontingente schneller auszuschöpfen und die Benutzer dazu zu zwingen, für mehr Speicherplatz auf dem Dienst zu zahlen.
Offensichtlich gefiel die Nachricht der Kundschaft nicht, die bald mobilisierte und Dutzende Beschwerden an die richtete Microsoft, die Marke, der OneDrive gehört.
Damit ging das Unternehmen erneut an die Börse und brachte Neuigkeiten, die die Nutzer des Cloud-Speicherdienstes erfreuten.
(Bild: Shutterstock/Reproduktion)
Nach so vielen Beschwerden erklärte der Redmonder Riese, dass das Feedback der Community berücksichtigt worden sei, was dazu geführt hätte, dass er von der vorgeschlagenen Maßnahme zurückgetreten wäre. Auf diese Weise nimmt dasselbe Foto, auch wenn es in verschiedenen Ordnern gespeichert ist, weiterhin nur einen Speicherplatz ein.
Bevor die Entscheidung getroffen wurde (oder sich dagegen entschied), versuchte Microsoft, die Stimmung in der Community zu beruhigen. Um die Situation zu entschärfen, sollte OneDrive den Benutzern ein Jahr lang zusätzlichen Speicherplatz anbieten.
Dieser Versuch, den Nutzern des Cloud-Speicherdienstes eine Freude zu machen, reichte nicht aus, schließlich wurde nicht einmal der Mehrbetrag genannt. Dies war für sie ausschlaggebend, sich von der neuen, von vielen als missbräuchlich empfundenen Maßnahme zurückzuziehen.
Wie bereits erwähnt: Wenn Sie ein Foto in der Galerie haben und es einem Album hinzufügen, nimmt dieselbe Datei doppelt so viel Platz ein.
Dies wäre an sich schon ein großes Problem, vor allem angesichts der Menge an Fotos in Handy-Galerien. Nutzer, die beispielsweise mit der Fotobearbeitung arbeiten, würden stark geschädigt.
Ein weiteres Problem, das hervorgehoben werden sollte, ist das Ausblick, das Ihre E-Mails in der Cloud speichert. Das heißt, wenn man das OneDrive-Speicherlimit erreicht, was mit der neuen Maßnahme schnell passieren würde, würden mehrere E-Mail-Funktionen blockiert.