
Die Geheimnisse von Evolution Die Pigmentierung bei alten Tieren wird auf überraschende Weise enthüllt. Kürzlich gaben Paläontologen die Entdeckung des ersten bekannt Hinweise auf Phäomelanin, ein Pigment, das Haare rot färbt, im Fossilienbestand.
Diese Entdeckung kam durch 10 Millionen Jahre alte fossile Frösche ans Licht und lieferte einzigartige Einblicke in die Entwicklung natürlicher Farben.
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Wissenschaftler haben bei der Untersuchung von Fossilien eine bemerkenswerte Entdeckung gemacht Pelophylax pueyoi, eins ausgestorbene Spezies eines großen Frosches, der im frühen Miozän vor etwa 23 bis 5,3 Millionen Jahren in Spanien lebte.
Diese alten Amphibien enthielten Spuren von Phäomelanin, einer Substanz, die bei Menschen und anderen Tieren für die Entstehung roter Haare verantwortlich ist.
Das bedeutet zwar nicht unbedingt, dass die Frösche unbedingt eine rötliche Farbe hatten, dieser molekulare Beweis ist jedoch ein Meilenstein für das Verständnis der Pigmentierung.
(Bild: Daragh Mc Sweeney/Bereitstellung/Reproduktion)
Forscher führten innovative Experimente durch, um zu verstehen, wie Pigmente während des Fossilisierungsprozesses überleben.
Sie untersuchten Lebergewebe von alten Fröschen, von denen bekannt ist, dass sie einen hohen Anteil an Phäomelanin enthalten. Sie analysierten auch Vogelfedern in verschiedenen Farben, darunter Schwarz, Rot und Weiß.
Die Ergebnisse zeigten das Vorhandensein von Phäomelanin im Lebergewebe alter Frösche und widersprachen damit den Erwartungen hinsichtlich des Überlebens von Biomolekülen während des Fossilisierungsprozesses.
Phäomelanin, eine der Melaninarten, die die Farbe von Haaren, Augen und Haut reguliert, ist ein gelblich-rotes Pigment.
Im Gegensatz zu Eumelanin, das dunkle Farben erzeugt, ist Phäomelanin für blondes und rotes Haar sowie blasse Haut verantwortlich.
Allerdings ist dieser Stoff für Tiere, insbesondere bei Sonneneinstrahlung, giftig und kann Zellschäden verursachen.
(Bild: Science Graphic Design/Reproduktion)
Obwohl die Entdeckung revolutionär war, sind Wissenschaftler nach wie vor von der Entwicklung des Phäomelanins und seiner Rolle in der Geschichte der Pigmentierung fasziniert.
Weitere Forschungen zu noch älteren Fossilien könnten entscheidende Antworten liefern.
Solche molekularen Beweise für Phäomelanin im Fossilienbestand sind der erste Schritt zum Verständnis der Entwicklung natürlicher Farben und der Entstehung von PigmentenIngwer„entwickeln sich, obwohl sie für Tiere giftig sind.
Die Studie unterstreicht die Bedeutung der Paläontologie für das Verständnis der Komplexität der Evolution und der Geschichte des Lebens auf der Erde und öffnet Türen zu neuen Entdeckungen und Fragen über die Vergangenheit und Gegenwart unseres Planeten Biodiversität.